Wat? Der is doch seit 1992 tot! Denkste, der nennt sich jetzt Seibert ...
Der unabhängige regierungskritische Journalist Boris Reitschuster hat eigenen An-gaben zufolge von Merkels Sprecher Steffen Seibert höchstpersönlich eine „Empfehlung“ darüber erhalten, was und worüber er berichten soll. Reitschuster, der ab sofort Mitglied der Bundespressekonferenz ist, erhielt von Seibert die Empfehlung, Zitat: „Ich würde einfach empfehlen, vielleicht dass Sie die User Ihres Blogs hinweisen auf die zahlreichen Informationen, die es vom Bundesgesundheitsministerium, vom Robert-Koch-Institut, auch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über den Wert und Nutzen des Masketragens genauso wie über die Gesundheitsverträglichkeit des Masketragens gib, da gibt es sehr, sehr gute Sachen.“Reitschuster sieht es als kritischer Journalist nicht als seine Aufgabe, auf Empfehlungen von Regierungsstellen hinzuweisen, sondern diese zu hinterfragen. Es sei ein Tabu, dass eine Regierung Journalisten sage, worüber sie berichten sollen. Die „Empfehlung“ des Regierungssprechers habe angesichts der aktuellen Lage „besondere Brisanz“.
In der DDR sagte man »Anleitung« dazu. Die Bezeichnung hat auf »Empfehlung« gewechselt, doch in der Sache blieb es gleich. Die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation denkt sich offenbar: »Never change a winning team« — oder vielleicht etwa: »Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen« ...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen