... bedankte sich gestern in seiner Parteitagsrede bei den Delegierten, die ihn mit 97,86% der gültigen Stimmen gewählt hatten, und kündigte an, die FPÖ werde — nach dem katastrophalen Wahlergebnis bei den vergangenen Wiener Landtagswahlen — eine große Wähler-Rückholaktion starten. Wie zu erwarten, mangelte es in seiner Rede weder an Kritik an der Wiener SPÖ unter Bürgermeister Ludwig, der vom »Schanigartenmacher zum Lockdownjünger« mutiert sei, noch an der ÖVP und ihrem Kanzler Sebastian Kurz:
Nepp ließ auch die Besetzung der ÖBAG-Spitze mit Thomas Schmid und die in diesem Zusammenhang bekannt gewordenen Chatprotokolle nicht unerwähnt. Diese seien ein "Sinnbild der türkisen Buberlpartie", befand der FPÖ-Politiker. Die Proponenten seien dem "politischen Schoß" von (Ex-ÖVP-Vizekanzler, Anm.) Michael Spindelegger ent-sprungen. Dort habe man gelernt: "Wenns hart auf hart geht, hält man sich die Stange gegenseitig."
... schreibt DiePresse (wie üblich: von APA ab). Welche Formulierung durchaus treffend genannt zu werden verdient, wenn man sich manche Enthüllungen der letzten Wochen in Erinnerung ruft ...
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