Insofern: Vollmundige Ankündigungen von guten Vorsätzen, Veränderungen, Projekten oder gar Visionen für das kommende Jahr sind etwas für Politiker, aber nichts für Nevigeser, die ernst genommen werden wollen. Wer nicht mehr rauchen, nicht mehr trinken, nie wieder Fleischwurst essen, seinen Kleiderschrank ausmisten, unter dem Bett staubsaugen, nie wieder Auto fahren oder um die Welt fliegen will und endlich mal ein Buch lesen will, der soll das tun, aber vorher die Klappe halten. Es macht keinen Sinn, alle Vorsätze im Freundeskreis, bei Facebook, Insta oder im Lokalteil der Zeitungen zu verkünden: Der Januar ist schnell vorbei und schon ist man der Doofe.
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