von LePenseur
... es gäbe zwei Dinge, die unendlich seien: das Universum und die menschliche Dummheit. Nur bei dem ersteren sei er sich allerdings nicht ganz sicher ...
Daran fühlt man sich erinnert, wenn man den untenstehenden Artikel von Alex Krainer liest. Nicht, weil der Artikel oder sein Autor dumm wären, absit longe!, sondern weil das, was darin detailreich und informativ dargelegt wird, eindeutig der Kategorie "höhere Blödheit" angehört. Schlichte Blödheit (wie sie bspw. von Flat-Earth-Spinnern und dergleichen geglaubt wird) ist ja zumeist belanglos (außer für den davon Befallenen, der sich dadurch zur Lachnummer macht), aber die "höhere Blödheit", die ihren Aberwitz "wissenschaftlich" oder religiös "nachweisen" und dann allen Menschen aufzwingen will, die ist brandgefährlich!
Irgendwelche Weltuntergangs-Vorstellungen, insbesondere, wenn sie mit obskuren Erlösungs- und/oder Heils-Lehren verbunden sind (denen seltsamerweise stets gemeinsam ist, daß die, die sich solche ausdenken, dann auch die privilegierten Genießer ihrer Freuden sind — welch Zufall, nicht wahr?!) sind das Thema besagten Krainer-Artikels und es wäre einem wohler, wenn man diesen ebenso leicht weglächeln könnte wie die "Argumente" der Flat-Earther. Geht leider nicht, denn die Anhänger dieses Aberwitzes sitzen an den Schalthebeln der Macht und können, wenigstens was die destruktive Seite all dieses Unsinns betrifft, diesen leider auch umsetzen. Hier also ein Artikel, den man zur Lektüre dringendst empfehlen kann. Auch wenn einem nach der Lektüre der weitere Tag vergällt zu sein droht ...
Das Ende Israels?
Dieser Rücktritt auf hoher Ebene durch einen ehemals überzeugten Trump-Anhänger erregte sowohl national als auch international große Aufmerksamkeit. Der vielleicht am meisten diskutierte Teil von Joe Kents Rücktrittsschreiben ist genau der oben genannte Absatz. Israels Einfluss auf Trump wurde am Dienstag vom Guardian weiter untermauert, der die Anwesenheit des britischen Nationalen Sicherheitsberaters Jonathan Powell bei den Genfer Gesprächen am 26. Februar zwischen den iranischen Delegierten und den Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner anführte.Eines der Themen, das in den sozialen, aber auch in einigen traditionellen Medien an Bedeutung gewonnen hat, ist die Rolle Israels und der zionistischen Führung dabei, Präsident Trump dazu zu bewegen, den Angriff auf den Iran am 28. Februar zu starten.In den letzten Tagen kam es zum Rücktritt von Joe Kent, Trumps Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, der in seinem scharfen Rücktrittsschreiben Folgendes schrieb: „Ich kann den andauernden Krieg gegen den Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unsere Nation dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben.“
In einem Punkt ist Alex Krainer allerdings etwas zu widersprechen. Wenn er nämlich schreibt, „dass die Chabad-Lubawitsch-Bewegung nicht gerade das Mainstream-Judentum repräsentiert“. Mag rein numerisch so sein! Doch ein Kommentarposter merkt an:
Wenn Bibi seit 1996 mit Unterbrechung Ministerpräsident ist, dann wird es schwer, das Mainstream-Judentum da rauszuhalten.
Touché!
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