Wjatscheslaw A. Owtschinnikow

von LePenseur
 
 
... wird kaum jemandem dem Namen nach bekannt sein. Und von seiner Musik kennt man vielleicht die Filmmusik zum unter Cineasten als Kultfilm gehandelten Andrej Rubljow (1966), oder zu Krieg und Frieden (1966/67). Aber daß er auch Symphonien geschrieben hat, wer weiß das schon ...  
 
Schon seine Symphonie No. 1 aus dem Jahre 1956, geschrieben in einer Periode geistigen Umorientierung nach Stalins Tod, beeindruckt durch ihren Wechsel von lastender Schwere und dynamischer Aufbruchsstimmung:
 
 
Die Symphonie No. 2 "Yuri Gagarin" für großes Streichorchester (195657), ist ebenfalls ein dramatisches Werk von großer Intensität und Emotionalität:
 

 
Seine 3. Symphonie fand ich leider nicht bei Youtube, aber die No. 4, für großes Orchester und gemischten Chor gesetzt, ist beeindruckend:
 
  
Auch von der 5. Symphonie des Komponisten fand ich leider kein Youtube-Video, es wäre sehr interessant zu hören, wie diese letzte Symphonie wohl klingen mag.
 
Heute würde Wjatscheslaw A. Owtschinnikow seinen Neuziger feiern, wäre er nicht am 4. Februar 2019 zu Moskau gestorben ...
 

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