von LePenseur
... lautet der geniale Titel eines ebenso genialen Artikels über die jüngsten Ereignisse in Berlin ... und wie unsere politische und mediale "Elite" damit umgeht:
Wieder war es ein "Vorfall" und wieder ein "Auto", wieder "Einmann" und wieder provozierte er die üblichen Abwehrreflexe. Geheuchelte Trauer. Die Bitte, jetzt bloß nichts zu instrumentalisieren. Die Forderung, neue Maßnahmen rasch zu beschließen, um die Äußerungen der Bürgerinnen und Bürger gründlicher im Auge behalten zu können. Und, nach langer Pause, wieder ein bunt angestrahles Brandenburger Tor wie früher.Ein genial entlarvender Text! Der den Kaiser ohne Kleider zeigt, in seiner ganzen korrupten, macht- und postengeilen Erbärmlichkeit. Die zu kritisieren es keines Kopfwackelns bedarf um zu erkennen: das sind Kolosse, Möchtegern-Kolosse wohlgemerkt, auf tönenen Füßen. Und wenn man sich die Plattitüden aus Politruk-Mund so anhörte, ist man geneigt, auf ein"auf tönernen Plattfüßen" zu präzisieren ... deshalb:An der Grenze
"Mit diesem Anschlag ist eine Grenze erreicht", hat die Hamburger Wochenschrift "Die Zeit" unwirsch deutlich gemacht, dass es so nicht weitergehen könne. "Wir dürfen Feinden der Freiheit nicht nur mit Langmut entgegentreten", argumentiert Holger Stark in dem Blatt, das derzeit mit einer Internet-Kachel mit der Aufschrift "Sehen Sie im Rechtsruck eine Gefahr für die Demokratie" wirbt.
Chapeau! Touché!
Ich habe es früher oft geschrieben, fürchtete aber dann, es irgendwie abzunutzen. Aber hier stimmt es exakt. Gratulation an PPQ — ein echtes Alternativmedium, das wie schon so oft in der Vergangenheit, so auch jetzt wieder beweist, daß man das Irrenhaus unserer Politik- und MEdienlandschaft nur durch Satire adäquat zu beschreiben vermag!
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