von LePenseur
Und zu Ehren des (wenngleich seit fast 110 Jahren verstorbenen) "Geburtstagskinds", Kaiser Franz Joseph, von Johann Strauß einer seiner genialsten Walzer, natürlich der Kaiserwalzer op. 437. Hier gespielt von den Wiener Philharmonikern unter Wilhelm Furtwängler (den man sonst eher mit Beethoven, Brahms, Bruckner & Co. assoziiert, der aber, wie man hören kann, auch Walzer "konnte"!):
Überraschend schnell und schmissig nimmt Furtwängler manche Passage, was zu einer Gesamtdauer von nur ca. 9 ½
Minuten führt (die meisten, die ich kenne, brauchen eher 11 Minuten oder noch länger) und doch keinen Moment gehetzt wirkt. Schneller war nur Bruno Walter, aber das ist mir dann doch manchmal zu "flink" ...
Nur ... tanzen möchte, glaub' ich, keiner zu dieser Interpretation mit ihren raffinierten Rubati, die die Zehen der Tanzpartnerin in Gefahr bringen und für Kollisionen auf dem Parkett führen – aber, wie so oft: man kann nicht alles haben ...
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